Hell Let Loose: Vietnam kommt 2026 – was wir bisher wissen (und warum das spannend wird)

von Biene 16. Februar 2026

Hell Let Loose geht nach Vietnam

Hell Let Loose: Vietnam bringt die Reihe 2026 in ein neues Setting: Vietnamkrieg statt WWII. Wichtig dabei: Das Spiel ist ein eigenständiger Titel (kein DLC) und setzt weiterhin auf das, was HLL ausmacht: 50 vs 50, Squadplay, Kommunikation, klare Rollen und taktische Entscheidungen.

Nur fühlt sich Vietnam voraussichtlich komplett anders an als Hecken, Mauern und lange Sichtlinien: Dschungel, Flüsse, Vertikalität und mehr Bewegung dürften die Meta ordentlich durchschütteln.


Das riecht nach einem echten Gameplay-Shift

1) Asymmetrie, die wirklich spielt (nicht nur „Skin & Sound“)

Statt „beide Teams können eh alles“ soll Vietnam spürbar unterschiedliche Werkzeuge und Stärken haben:

  • US Forces: voll nutzbare Helikopter für Transport, Supplies und Feuerunterstützung
  • NVA: ausbaubare Tunnelnetzwerke für verdeckte Verlagerung und Überraschungsangriffe

Wenn das Balancing sitzt, gewinnt Map-Control nicht nur über Garrisons, sondern auch über Luftwege und den Untergrund. Genau solche Systeme entscheiden am Ende, ob sich ein Ableger frisch anfühlt oder nur „mehr vom Gleichen“ ist.

2) Flüsse werden zur Frontlinie

Vietnam wird stark um Flussnetzwerke herum gedacht, inklusive Patrouillenbooten. Das klingt nach neuen Hotspots: Übergänge, Uferlinien, Hinterhalte, Repositioning und Versorgung über Wasser. Wer die Flüsse kontrolliert, kontrolliert oft den Rhythmus der Map.

3) Mehr Bewegung, mehr „Rettung“, weniger Starre

Bestätigt sind mehrere Movement- und Interaktionsfeatures, die Squadplay direkter machen sollen:

  • Schwimmen, Klettern, schnelles Kriechen
  • Verwundete aus der Schusslinie ziehen (Dragging)

Klingt klein, wirkt im Match aber riesig: Mehr Mobilität öffnet neue Routen, und „Dragging“ macht Rettung und Team-Disziplin plötzlich messbar wertvoll.


Maps, Modi und Rollen (mit Pre-Release-Sternchen)

  • Zum Start sind 6 große Maps genannt.
  • Es soll 6 Spielmodi geben: Warfare, Offensive plus 4 rotierende Modi, die Parameter und Dynamik pro Match variieren.
  • Bei den Rollen gibt es aktuell zwei Zahlen: Auf manchen offiziellen Seiten sind 19 Rollen genannt, auf der Steam-Store-Seite aktuell 17. Das ist typisch vor Release und kann sich bis zum Launch noch ändern.

Technik & Plattformen

Hell Let Loose: Vietnam ist auf Basis der Unreal Engine 5 angekündigt und soll neben der Optik auch bei Systemen, UI/UX und Onboarding nachlegen. Als Plattformen sind PC sowie PS5 / Xbox Series X|S gesetzt.

Für PC-Spieler relevant: Auf Steam ist Cross-Platform Multiplayer als Feature gelistet. Gleichzeitig gilt (Stand der bisherigen Infos): kein Crossplay zwischen PC und Konsole. Zudem ist ein Kernel-Level Anti-Cheat (Easy Anti-Cheat) vermerkt, inklusive Hinweis auf manuelle Entfernung nach Deinstallation.


Ersetzt Vietnam das „normale“ Hell Let Loose?

Kurz: Nein. Vietnam soll nicht das WWII-HLL ablösen, sondern als eigener Ableger parallel existieren. Für Communities ist das die beste Nachricht: Man kann entspannt testen und wechseln, ohne dass sich das bisherige Spiel wie „abgehakt“ anfühlt.


Brennholzverleih-Fazit

Für uns ist HLL: Vietnam aus drei Gründen spannend:

  1. Neue Meta durch Helis/Tunnel/Boote statt nur „neue Karten auf bekannten Systemen“
  2. Mehr Mobilität & Team-Interaktionen, was Squadplay spürbar aufwerten könnte
  3. Parallel statt Ersatz, also kein Zwang, sondern eine zusätzliche Option

Und natürlich gilt: Der Brennholzverleih wird in Vietnam ebenfalls mit einem eigenen Server am Start sein. Sobald es handfestere Details gibt (konkreteres Release-Fenster innerhalb 2026, Server/Matchmaking-Infos, Regeln der rotierenden Modi), aktualisieren wir den Artikel.

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